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ERNÜCHTERNDER
WOCHENENDE IN HOLLAND |
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08. MAI 2012
- Gute Vorbereitung, eine neue Fahrzeugeinstufung, zwei Tests
im Vorfeld, Updates von McLaren und ein erfahrener Ingenieur
als Verstärkung: All das sollte Alex Müller beim zweiten
ADAC GT Masters-Wochenende im niederländischen Zandvoort
im McLaren MP4-12C GT3 von MRS GT-Racing näher an die Spitze
bringen. Die neue Fahrzeugeinstufung des McLaren und zwei Tests
im Vorfeld in Hockenheim und auf dem Lausitzring machten Mut.
Dazu reiste Alex mit zusammen mit dem Schweizer Othmar Welti
(Ex Jetalliance, K+K, Swiss Racing) als Unterstützung nach
Zandvoort, einem der renommiertesten Ingenieure im GT-Sport.
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Doch schon nach den freien Trainings wurde klar, dass der erhoffte
Sprung auf dem fahrerisch anspruchsvollen Kurs an der Nordseeküste
aus blieb. Der McLaren zeigte sich alles andere als konkurrenzfähig.
Im Zeittraining für das Sonntagsrennen qualifizierte sich
Alex nur für Startplatz 35. Auch für das zweite McLaren-Team
im Feld, das zuvor zwei Tage exklusiv auf dem ehemaligen Formel
1-Kurs testete, lief es nicht besser. Deren Pilot Luca Ludwig
lag nur Drei-Zehntelsekunden vor Alex. „Die geringe Differenz
zu dem anderen McLaren-Team lässt sich mit der Gewichtsdifferenz
von 30 Kilogramm erklären, mit der wir starten müssen,
da ich als Platin-Fahrer eingestuft bin“, erklärte
ein frustrierter Alex Müller. „Daran sieht man, dass
es grundsätzliches Problem gibt. Am fahrerischen Einsatz
liegt es bestimmt nicht. Ich bin in den letzten Jahren an der
GT-Weltspitze gefahren und habe ja das Autofahren nicht verlernt.“
Auch im Rennen blieb der erhoffte Fortschritt aus. Ein Dreher
von Teamkollege Christian Ott in der Startphase von Lauf eins
blieb nicht folgenlos für die Radaufhängung. Eine
Aufholjagd von Alex in der zweiten Rennhälfte vereitelte
dann die enge Strecke, auf der Überholen ein schwieriges
Unterfangen ist. Am Ende blieb so Rang 32.
Das zweite Rennen am Sonntag startet vielversprechender. Schon
in der Startphase zeigte sich Alex gewohnt zweikampfstark
und machte acht Plätze gut, bevor allerdings ein Dreher
Zeit kostete. Bis zum Rennende kämpften sich Alex und
Christian Ott dann bis auf Position 22 nach vorn.
„Wir sind mit dem McLaren aktuell nicht konkurrenzfähig“,
fasste Alex das Wochenende zusammen. „Das liegt nicht
an der Fahrzeugeinstufung, 20 oder 30 kg weniger helfen uns
nicht. Beim Topspeed sind wir im vorderen Mittelfeld, allerdings
verlieren wir Zeit in den Kurven. Uns fehlt es massiv an mechanischen
und aerodynamischen Grip. Das MRS-Team um Karsten Molitor
macht einen guten Job und arbeitet sehr hart. Allerdings sind
wir nun auf die Unterstützung von McLaren angewiesen,
um das Auto konkurrenzfähig zu machen. Wir müssen
nochmals den intensiven Dialog mit McLaren suchen, um das
Fahrzeug zu verbessern. In diesem Zusammenhang müssen
wir aber auch prüfen, in welcher Form wir unser Engagement
im ADAC GT Masters fortsetzen. Denn so, wie bei den letzten
beiden Rennen, macht es für alle Beteiligten keinen Sinn
und schon gar keinen Spaß.“
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ERNÜCHTERNDER
SAISONSTART FÜR ALEX MÜLLER |
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02.
APRIL 2012 - Wenn man schon kein Glück
hat, kommt meistens auch noch Pech dazu – so könnte
man den Saisonstart von Alex Müller im ADAC GT Masters
zusammenfassen. Mit großen Erwartungen reiste Alex zum
ADAC GT Masters-Saisonstart nach Oschersleben, um schon am Mittwoch
vor dem Rennen den neuen McLaren MP4-12C GT3 von Molitor Racing
zu testen. Doch frühzeitig reifte nach dem ersten ausgiebigen
Test eine ernüchternde Erkenntnis. „Der McLaren ist
ein fantastisches Rennauto und vom Molitor-Team gut vorbereitet,
nur aufgrund einer merkwürdigen Fahrzeugeinstufung durch
den Automobilweltverband FIA werden wir es |
schwer haben“, war die Prognose von Alex.
Die Befürchtungen bestätigten sich im freien Training
und im Qualifying. Im Qualifying für das zweite Rennen
fand sich Alex nur auf Position 33 mit mehr als zwei Sekunden
Rückstand wieder. „Das Auto ist neu für das
Team und auch die Reifen sind neu. Auch wenn ich als Fahrer
ein, zwei zehntel liegen gelassen habe: Der Rückstand ist
einfach zu groß, man sieht deutlich das die Fahrzeugeinstufung
überhaupt nicht passt. Selbst mit höchstem fahrerischem
Risiko ist der Rückstand noch immens.“
Im ersten Rennen reichte es dann aber dennoch für Alex
und Teamkollege Christian Ott in dem mehr 40 Fahrzeuge starken
Feld für einen zehnten Rang: „Die Platzierungen sagt
leider wenig aus. Im Gegensatz zu vielen Gegnern sind wir ein
hohes Risiko eingegangen und auf abtrocknender Strecke mit Slicks
gestartet. So konnten wir einen Reifenwechsel sparen. Das Ergebnis
war aber nur eine gute Strategie, verbunden mit Glück,
und in der aktuellen Einstufung bei diesem Feld unter regulären
Bedingungen komplett außerhalb unserer Reichweite.“
Am Sonntag, im zweiten Lauf bei trockener Strecke, sah der McLaren
die Zielflagge auf Rang 24. „Das entspricht der aktuellen
Einstufung. Es ist extrem schade, wenn man ein tolles Rennauto,
einen guten Teamkollegen und ein starkes Team hinter sich hat,
und am Ende bei dieser schlechten Einstufung machen kann, was
man will, und es kommt kein gutes Ergebnis heraus“, so
Alex frustriert. Dass der McLaren am Ende mit einem Kilogramm
Untergewicht aus der Wertung genommen wurde, passt zu einem
verkorksten Wochenende.
„Vor dem nächsten Rennen in Zandvoort werden wir
nun nochmals testen, um von der Teamseite perfekt vorbereitet
zu sein, hoffen aber sehr auf eine gerechte und sportlich faire
Einstufung des McLaren durch die Veranstalter.“ |
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ALEX MÜLLER
STARTET 2012 IM McLAREN |
28. MÄRZ 2012
- Alex Müller wechselt für die Motorsportsaison 2012
die Meisterschaft und das Team. Der letztjährige FIA GT1-WM-Pilot
geht in diesem Jahr im ADAC GT Masters auf Punktejagd und steuert
einen brandneuen McLaren MP4-12C GT3 für Molitor-Racing.
Teamkollege von Müller in der populären deutschen
Sportwagenserie, die live vom TV-Sender kabel eins übertragen
wird, ist Christian Ott. Schon am kommenden Wochenende startet
Müller erstmals mit dem McLaren beim Saisonstart in der
Motorsport Arena Oschersleben bei Magdeburg.
Die McLaren MP4-12C GT3 zählt zu den heißesten Neuzugängen
in der GT-Szene im Jahr 2012. Nur 25 Exemplare des britischen
Supersportwagen, der von McLaren GT, einem Ableger des McLaren-Formel
1-Teams gebaut wird, gehen in diesem Jahr weltweit an den Start,
Alex Müller konnte sich eines der begehrten Cockpits sichern.
Der McLaren MP4-12C GT3 bringt jede Menge Formel 1-Technik in
den GT-Sport, so ist die rund 600 PS starke britische Flunder
als einziger GT3-Sportwagen komplett aus Kohlefaser gefertigt.
Zusammen mit dem McLaren steigt auch das erfahrene Team Molitor-Racing
erstmals für eine komplette Saison in das ADAC GT Masters
ein. Die Bilanz von Molitor-Racing im ADAC GT Masters ist kurz,
aber eindrucksvoll. Beim einzigen Gaststart im vergangenen Jahr
feierte das bisher im Porsche Super Cup und Porsche Carrera
Cup sehr erfolgreiche Team um Karsten Molitor auf Anhieb einen
Sieg.
„Das ADAC GT Masters zählt mittlerweile zu den ersten
Adressen, was den Sportwagen-Sport in Europa angeht“,
sagt Alex Müller über sein neues Betätigungsfeld.
„Bei den Rennen stehen 40 Fahrzeuge am Start und ich trete
gegen viele Fahrer an, die in den letzten Jahren auch in der
GT1-Weltmeisterschaft am Start waren. Die Rennen werden live
in Deutschland und zum Teil auch in Europa übertragen.
Ich freue mich sehr, dass ich für Molitor-Racing starten
kann. Das Team arbeitet seit Jahren auf einem enorm hohen Niveau.
Ich bin jetzt sehr auf das neue Auto und das erste Rennwochenende
in Oschersleben gespannt. Ich hoffe, dass ich zusammen mit meinem
Teamkollegen Christian Ott, der in den letzten Jahren sehr erfolgreich
im Porsche Sports Cup war, einige gute Ergebnisse einfahren
kann.“
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